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Moshe Sakal ist ein israelisch-deutscher Schriftsteller. Er wurde in Tel Aviv in eine jüdisch-arabische Familie mit Wurzeln in Damaskus und Kairo geboren. In seinen Zwanzigern lebte er in Paris, bevor er nach Tel Aviv und Jaffa zurückkehrte. Seit 2019 lebt er in Berlin.

Er ist Autor von sechs hebräischen Romanen, darunter Der Diamantenhändler (Other Press, übersetzt von Jessica Cohen) und Yolanda (Stock, Paris). Eine grundlegend überarbeitete Neuausgabe von „Der Diamantenhändler” erscheint im Sommer 2026 bei Other Press. In seinen Büchern setzt er sich mit Exil, Diaspora, queerer Identität und der arabisch-jüdischen Welt vor 1948 auseinander.

Gemeinsam mit Dory Manor gründete er den Verlag Altneuland Press – den ersten hebräischen Literaturverlag außerhalb Israels seit 1948 mit Sitz in Berlin.

Seine Essays erscheinen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in Le Monde, Libération, Der Freitag und Haaretz. Über ihn und Altneuland Press berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Foto: Boaz Arad

Er ist zweifacher Nominierter des Sapir-Preises, Träger des Eshkol-Preises, Fulbright-Stipendiat und Honorary Fellow in Writing an der University of Iowa sowie Inhaber des Literaturstipendiums des Berliner Senats für nichtdeutschsprachige Literatur aus dem Jahr 2021.

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Veröffentlichungen 
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Löwengebrüll und leise Echos — Bilder und Zeiten, März 2026 Von Berlin aus hört der Autor den Widerhall der Bombenangriffe auf Tel Aviv. Über das Viertel seiner Kindheit, eine philippinische Pflegerin, die starb, weil sie ihre Patientin nicht allein lassen wollte – und die fatalistische Stille, mit der Israel diesen Krieg akzeptiert.

Hebräisch außerhalb Israels — Ereignisse und Gestalten, Januar 2026 Hebräisch entstand als europäische Sprache – in Berlin, Wilna, Warschau. 1948 wurde es zur Sprache eines einzigen Staates. Ein Essay über Sprache, Territorium und die Generation, die beides in Frage stellt.

Fremde Erde — Bilder und Zeiten, Dezember 2025 Eine Traumerzählung: Die Tochter kehrt in die Heimat des Vaters zurück. Der Vater bleibt. Über das, was zwischen Generationen still weitergegeben wird – und was verloren geht.

Mensch und Maschine — Essayreihe in 19 Folgen, Bilder und Zeiten, 2025 Imaginäre Gespräche mit einer Künstlichen Intelligenz über Gedächtnis, Körper, Sprache, Sexualität, Familie und Tod. Die Frage dahinter: Was macht den Menschen aus – und was könnte eine Maschine davon je verstehen?

Rückkehr nach Israel — Ereignisse und Gestalten, Juli 2024 Tel Aviv im Sommer nach dem 7. Oktober: die Stadt im betäubten Carpe Diem, Schriftsteller mit verzweifelten Gesichtern im Hotelfoyer. Und die Frage, die bleibt: Wer wird diese Worte lesen, und in welcher Sprache?

Neue Träumereien eines einsamen Spaziergängers — Bilder und Zeiten, Februar 2024 Herbst 2023, Wochen nach dem 7. Oktober. Der Autor streift durch Berlin und spürt, wie die Realität entgleitet. Ein Essay über das Schreiben zwischen zwei Heimaten, mit Lea Goldberg und Rousseau als stillen Begleitern.

Goodbye to Jaffa — Bilder und Zeiten, November 2023 Der Abend vor dem Aufbruch nach Berlin: die goldene Uhr beim Vater im Safe, die Wohnung in Jaffa. Den Segen des Vaters bekommt man, sein Verständnis nie.

Josef und die Sprache — Bilder und Zeiten, Februar 2023 Josef verlässt seine Heimat und verliert die Sprache. Eine biblisch strukturierte Erzählung über Entwurzelung und die Frage, was geschieht, wenn der Krug zerbricht.ֿ

Sinn und Form

Beauvoir und Sartre im Kibbuz — Heft 5, 2022 Ein Schriftsteller reist in einen Kibbuz in der Negev-Wüste. Eine Frau im Publikum war dabei, als Beauvoir und Sartre 1967 denselben Kibbuz besuchten – und erzählt, was wirklich geschah. Übersetzt von Anne Birkenhauer.

Der Freitag

Die Heimat, die keine Diaspora kennt — Oktober 2025 Am 6. Oktober 2023 in Paris, einen Tag vor dem Massaker. Über die Gründung von Altneuland Press und warum Literatur gerade dann gebraucht wird, wenn die Welt in Flammen steht.

Le Monde

„La littérature doit aborder l'IA comme une opportunité" — März 2024 Die Literaturwelt und die Künstliche Intelligenz: ein Plädoyer gegen Tabus und für klare ethische Regeln – mit der Geschichte des Eden-Kinos in Tel Aviv und dem Polizisten, der auf die Leinwand schoss.

Libération

„Emmène-nous voir la Joconde, oncle Moshe !" — Oktober 2023 Zwei Tage nach dem Hamas-Massaker steht der Autor im Louvre in Paris. Per Videoanruf erscheinen die Gesichter seiner Nichten und Neffen aus Israel – jeder in einem anderen Schutzraum. Ein Essay über das Ungleichgewicht zwischen den Welten, das sich in einem einzigen Bildschirm spiegelt.

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Bücher
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Altneuland Press - Bringing Hebrew Literature to the World
Moshe Sakal on diaspora 2023
Moshe Sakal: "How to write about your family and stay alive"
The Diamond Setter | Moshe Sakal | Talks at Google
Conférence de Moshe Sakal : « Exil et double exil »
החד קרן: משה סקאל אצל קובי מידן בסוכן תרבות 18.3.2020
"סופרים קוראים" - משה סקאל
ראיון עם משה סקאל על הרומן יולנדה, מתוך התוכנית ינשופים
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