
Moshe Sakal wurde 1976 in Tel Aviv geboren. Er verbrachte mehrere Jahre in Paris und lebt seit 2019 in Berlin. Er ist Schriftsteller und Essayist.
Seine Essays und Prosatexte werden unter anderem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, in „Haaretz”, in „Le Monde” und in „Libération” veröffentlicht. Darin verbindet er persönliche Erinnerungen, Familiengeschichten und Fragen zu Familie, Herkunft und Sprache mit historischen und politischen Beobachtungen. In den letzten Jahren wurde zudem ein Korpus seiner Texte auf Deutsch erschienen, unter anderem in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” und in „Sinn und Form”.
Sakal hat sechs Romane auf Hebräisch veröffentlicht, darunter „Yolanda”, ein vielstimmiger Familienroman zwischen Kairo, Paris und Tel Aviv (Stock, Paris), sowie „The Diamond Setter”, der die verflochtenen Geschichten einer jüdischen Familie aus Damaskus und einer palästinensischen Familie aus Jaffa erzählt (Other Press, New York).
In seinen Werken beschäftigt er sich mit Erinnerung und Identität, Exil und Diaspora, Migration und queeren Lebensrealitäten sowie den kulturellen Auswirkungen von Technologie. Dabei verwebt er Vergangenheit und Gegenwart und überschreitet Grenzen von Zeit und Raum.
Er war zweimal für den Sapir-Preis nominiert und ist Honorary Fellow in Writing des International Writers’ Program der University of Iowa. Im Jahr 2021 erhielt er das Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Literatur.
Sakal ist Mitbegründer von Altneuland Press, einem internationalen Verlag mit Sitz in Berlin, der hebräische Literatur im Original und in Übersetzung veröffentlicht.
Foto: Dalia Castel





















